Bild vom Landesparteitag, Delegierte der Wesermarsch sitzen im Publikum
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Junge Union spricht sich für stärkere Behandlung der DDR-Geschichte im Schulunterricht aus

Die Junge Union (JU) Niedersachsen spricht sich für eine stärkere Behandlung der DDR-Geschichte im Schulunterricht aus. Die Jugendorganisation begrüßt daher einen heute auf Antrag der Fraktionen von CDU und FDP im Niedersächsischen Landtag behandelten Entschließungsantrag.

Hannover. Der JU-Landesvorsitzende Sebastian Lechner erklärt: "Leider findet heute in Teilen der Bevölkerung eine Verharmlosung der SED-Diktatur statt. 20 Jahre nach der friedlichen Revolution wächst eine Generation junger Schülerinnen und Schüler heran, welche die menschenverachtende Politik der damaligen kommunistischen Machthaber nicht mehr aus eigener Erfahrung kennt." Die Lehrpläne in Niedersachsen müssten daher nach Auffassung der JU entsprechend angepasst werden. Eine Studie der Freien Universität Berlin offenbarte jüngst eklatante Wissenslücken Jugendlicher über das DDR-Unrechtsregime.

Die Demokratiebewegung der DDR konnte 1989 einen historischen Sieg über den SE D-Unrechtsstaat erringen. Heute versuchten die Nachfolger von Honecker, Mielke und Co. die parlamentarische Demokratie für Ihre Zwecke zu missbrauchen. Es dürfe den kommunistischen Politikern der Linken nicht gelingen nochmals eine Schreckensherrschaft in Deutschland zu errichten. Lechner betont: "Unterdrückung und politischer Mord waren wichtige Merkmale der DDR-Geschichte in den Jahren 1949 bis 1989. Wir unterstützen daher auch den Vorschlag des Niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff mit einem zentralen Kommunismusmuseum der Opfer der DDR zu gedenken und über die verheerenden Folgen der SED-Diktatur aufzuklären." Eine intensivere politische Bildung über die Geschichte des Kommunismus sei dringend erforderlich. "Hier müssen Niedersachsens Schulen mit gutem Beispiel voran gehen", so Lechner abschließend.

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